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25.10.2017

"Fach-Quickie" aus meinen letzten Managementberatungen zur Optimalen Besetzung von Boards und Gremien Managementboards und sonstige Unternehmensgremien sind in der Regel mit unterschiedlichen, manchmal sogar sehr gegensätzlichen Persönlichkeitstypen besetzt. Jeder Typ hat eigene Stärken, und je diverser das Gremium besetzt ist desto mehr Stärken liegen vor. Bloß: was eine Stärke ist liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Diese Diversität führt nämlich insbesondere zwischen den „trial&error-Sammlern“ ("Macher" in der PCM-Sprache) und den „Zahlen-Daten-Expertenmeinung-Hamstern“ (PCM: "Logiker" und "Beharrer") zu erheblichen Verständnisproblemen und Haareraufen: t&e sprechen oft nur in Schlagworten und fordern zum raschen Zuschlagen auf, während ZDE-H noch Fragen stellen, eine dritte Legal Opinion einholen, weitere Fakten erheben und excel-Tabellen aus anderen Blickwinkeln anfertigen lassen. Die Stärken des t&e, jemanden mit charmanter Überzeugungskraft zügig zum Tun zu bringen, stehen mit den Stärken des ZDE-H (strukturierte Analyse und genaue Beobachtung VOR der Entscheidung) im Widerspruch. Klar ist, dass die Unternehmensleitung BEIDES können muss - und zwar zu gleichen Teilen! t&e treffen wesentlich mehr Entscheidungen und verbuchen Geschäftsabschlüsse, ZDE-H schaffen rechtskonforme Grundlagen und handeln gesetzestreu. t&e jedoch stehen - da die Business Judgement Rule als Sorgfaltsmaßstab wirtschaftlicher Entscheidungen heranzuziehen ist – häufiger "mit einem Fuß im Kriminal". Denn diese verlangt eine „angemessene Informationsgrundlage“ für jede Entscheidung (vermutlich sinnvoll, denn Manager arbeiten in aller Regel mit ANVERTRAUTEM FREMDEM VERMÖGEN), und was das ist beurteilt letzten Endes ein Richter (der von seinem Naturell her selten vom Typ trial&error ist). Die Gefahr wird etwas entschärft, weil Studien zufolge die „trial-and-error-Sammler“ den „Zahlen-Daten-Expertenmeinung-Hamster“ zahlenmäßig unterlegen sind, jedoch sind sie rhetorisch stark, und auch kleine Reputationsschäden sind sehr teuer. Meine Beratungserfahrung der letzten Jahre ergibt klar und deutlich, dass das ideale Gremium, ob Management oder Aufsichtsrat, aus beiden Typen (und noch mehr) bestehen muss, die die Stärken im anderen Typ (bei aller Andersgestricktheit) ERKENNEN und ZULASSEN können. (Nur)Wenn zwischen verschiedenen Persönlichkeitstypen Brücken auf Augenhöhe geschlagen werden können ist nachhaltiger Erfolg garantiert.      

11.09.2017

Weil ich oft gefragt werde - hier ein kurzer Auszug aus "Ja, ich will! - Die Ehe - (m)ein sicherer Hafen":
  • Die Ehe ist in Österreich ein gesetzlich geregelter Vertrag; Ehepartner sind zum gemeinsamen Wohnen, Treue, Beistand, anständiger Begegnung und vielem mehr VERPFLICHTET!
  • Nein, einseitig kann man sich nicht "einfach so" scheiden lassen.
  • Ja, "Verschulden" ist immer noch relevant bei Scheidungen!
  • Ja, Ehebruch ist eine Eheverfehlung.
  • Auch das Thema Geld, Vorsorge und Versorgung unter Eheleuten ist gesetzlich geregelt.
ERFAHREN SIE MEHR mit Beziehungsfit - Training & Coaching für Paare www.beziehungsfit.jetzt  

13.08.2017

Ja, ich will! – Aber wie kann Ehe dauerhaft gelingen? Von „Romantik“ über „weil man’s halt macht“ bis „Absicherung“ reichen die Beweggründe für Eheschließungen. Ob sich dann erfüllende Beziehungen entwickeln hängt von der Bereitschaft der Partner ab, sich auf den anderen einzulassen und immer wieder mit ihm auseinander zu setzen. Doch es gibt kaum ein anderes Gebiet, auf dem sich – selbst unter Juristen - so viele Mythen und Irrtümer hartnäckig halten. Auf Mythen und Irrtümern kann eine echte und tiefe Bindung weder entstehen noch wachsen! Diese haben Sie bestimmt schon mal gehört:
  • „kann mich ja jederzeit scheiden lassen“
  • „die Verschuldensscheidung gibt’s eh nicht mehr“
  • „ein Seitensprung ist kein Scheidungsgrund (mehr)“
  • „während der Ehe gibt es keinen Unterhalt“
  • „wenn es nicht klappt zieh ich halt aus“
  • „haben eh schon Kinder – muss keinen Sex mehr haben“
  • „ist doch nicht schlimm wenn ich einmal eine Nacht nicht heimkomme – hab ich früher öfter gemacht“
  • ...
Wollen Sie Ihre Ehe von solchen Irrtümern befreien und auf ein solides Fundament stellen? Hier ist Ihre Gelegenheit, 4 Stunden in Ihre Partnerschaft investieren, sich wesentliche rechtliche Fakten und Wissen zur Ehe aneignen, darüber reflektieren und/oder sich dazu austauschen, mit Gleichgesinnten in den sicheren Hafen Ehe hineinspüren und das Abenteuer Ehe spielerisch anhand vieler Beispiele und Anekdoten "erleben". „JA, Ich Will! Die Ehe – (m)ein sicherer Hafen“ Di., 26.09.2017 oder Mi., 18.10.2017, jeweils 16 – 20 Uhr in 1190 Wien http://www.beziehungsfit.jetzt/ANGEBOTE/MODULE/

26.07.2017

Ist es heute noch salonfähig dass es mir gut geht?  „Heute komme ich mit einem absurden Thema!“ sagt neulich eine meiner Stammklientinnen zu mir. „Ich fühle mich schlecht weil es mir gut geht. Meine Freunde und auch meine Angehörigen hören mir kaum zu, ich merke sogar dass sie mich manchmal meiden. Ich bin richtig allein mit meinem Glück, und von Zeit zu Zeit plagt mich ein schlechtes Gewissen. Weil es den anderen immer so schlecht geht. Weil im Umfeld viele krank sind. Weil die Partnerschaften im Freundeskreis nebeneinander her laufen und die Kinder schwierig sind. Es ist ein echter Zwiespalt: soll ich einfach genießen, dass ich gesund bin, meine Kinder und mein Partner liebenswert sind und mir meine Arbeit gefällt ODER soll ich mein Glück herunter und die kleinen alltäglichen Belastungen hinauf spielen um dazu zu gehören? Damit mich meine Freunde anhören, trösten und bemitleiden. Ich weiß es wirklich nicht.“
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20.03.2017

Coachingnutzen?  Coaching, aber auch Unternehmensberatung trainiert geistige Muskeln – der Beratene lernt und entwickelt sich weiter. Umso überraschter bin ich manchmal, wie hoch die Schwelle für Unternehmen immer noch ist, sich Berater (betriebswirtschaftliche wie psychologische) zu Hilfe zu holen. Sogar ein unterdurchschnittlicher Externer
  • sieht andere Dinge,
  • verfügt über andere Sichtweisen und Erfahrungen, und
  • kann „heiße Eisen“ einfacher ansprechen
als einer, der bereits jahrelang mitten im System steckt.
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14.02.2017

Notfallkommunikationsprogramm und psychologische Gesetzmäßigkeiten in Beziehungen - Ja, der liebe "Notfallmodus" kommt ständig und regelmäßig (auch) in Teams vor und ist hinderlich! Hier Ergänzungen zu den letzten Blogs:  A. Wenn unsere Bedürfnisse (zuhause, im Job, im Freundeskreis,...) länger nicht erfüllt sind schalten wir auf den „Notmodus“ um. Ob gerade ein Notfallkommunikationsprogramm (bei uns oder anderen) läuft merken wir daran dass reflexartig, sehr rasch und ohne nachzudenken agiert/ reagiert/ geantwortet/ gesprochen wird! Worte oder Handlungen kommen dann als Angriffe, Schuldzuweisungen, aufdringliche Hilfsangebote, übermäßiges Jammern, ... daher. Gegenmittel: achtsam sein und bemerken dass hier ein Notfallprogramm läuft! DANACH Reaktion wählen! 
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31.01.2017

Wenn einer Witze reißt und der andere gerade Mitgefühl braucht - Sie kennen das sicher: Menschen, die aneinander vorbei reden. Menschen, die nicht verstehen, worauf der andere hinaus will oder worum es ihm geht. Menschen, die eine nett gemeinte Geste kopfschüttelnd abtun. In all diesen Fällen kommt keine richtige Kommunikation zustande und das ist für beide Seiten frustrierend. Besonders mühsam ist es im Arbeitskontext.
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12.01.2017

Psychospielchen in der Partnerschaft - Wer kennt das nicht: Eifersuchtsszenen, Sexverweigerung, rechthaberisches Streitverhalten oder „wenn du mich wirklich liebtest, dann wüsstest du ...“? ... Ja, gerade nach den Ferien kommen wieder häufiger die typischen, immer wieder kehrenden Beziehungs-Psychospielchen in meine Beratungspraxis weil sich in der ungewohnt vielen freien gemeinsamen Zeit partnerschaftliche Defizite kaum verdrängen lassen.
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19.12.2016

Die wunderbare Magie der psychologischen Beratungswissenschaft Eine der wesentlichsten Umstellungen von meinem Leben als („nur“) Juristin zu meiner heutigen beruflichen Tätigkeit betraf das Anfreunden mit „unerklärlichen“ Dingen und Entwicklungen im Beratungsprozess. Ich möchte nicht leugnen, dass ich Anfangs deutliche Widerstände gegen die in der psychosozialen Beratung jahrzehntelang bewährten, spielerischen und/oder nicht ganz erklärbaren Methoden verspürte - sie waren mir (aus der Wirtschaft kommend, rational, Logikerin, Juristin, ...) unheimlich.
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