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25.02.2014

Mobbing/Bossing/Bullying – ein Fall für Rechts- UND Lebensberater! Fortgesetztes massiv schikanierendes Verhalten (am Arbeitsplatz) kommt leider oft vor, und zwar unter Kollegen, wie auch zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter. Die Folgen sind bekannt: Demotivation, Misstrauen, Nervosität, sozialer Rückzug, Schlafprobleme, Ohnmacht, Angst, Selbstzweifel, Antriebslosigkeit, Aggressivität, Depression, und vieles mehr.

Betroffene leiden oft längere Zeit „still“ vor sich hin, ohne Maßnahmen zu setzen. Sie hoffen, der Schikanierer hört irgendwann von selbst wieder auf. Nach einiger Zeit verlieren sie den Glauben, Einfluss auf die Situation nehmen zu können, sie zweifeln an ihrer Selbstwirksamkeit (= auch in schwierigen Situationen selbst etwas bewirken können).

Für mich als Lebensberaterin stehen hier der Selbstwert des Klienten und die daraus resultierende Fähigkeit, Grenzen zu setzen, im Fokus. Später erkennt der Klient, dass er nicht ohnmächtiges Opfer ist, sondern dass er trotz oder gerade wegen „Nichtstuns“ seinen Beitrag zum bösen Spiel leistet.

Aus rechtlicher Sicht ist der Arbeitgeber verpflichtet, Maßnahmen gegen ungesetzmäßiges Mobbing zu ergreifen, andernfalls ist berechtigter vorzeitiger Austritt bei Wahrung aller Ansprüche, aber auch Schadenersatz denkbar.

Idealerweise arbeiten Anwalt und Lebensberater Hand in Hand.

 

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